Wuppertaler Straße 160
Das ehemalige Gräfrather Rathaus an der Wuppertaler Straße 160 teilen sich zwei Museen: das Zentrum für verfolgte Künste und das Kunstmuseum Solingen. Dadurch entsteht für Solingen ein besonderer Kulturort mit unterschiedlichen Profilen und Vermittlungsangeboten – mit verteilten Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
Das Zentrum für verfolgte Künste ist ganzjährig mit seiner Dauerausstellung, der Sammlung der „Bürgerstiftung für verfolgte Künste“ im Obergeschoss und im Erdgeschoss des Altbaus präsent. Darüber hinaus trägt es acht Monaten im Jahr die Verantwortung für die Wechselausstellungen. Bereichert werden die Ausstellungen durch Lesungen, Konzerte und ein umfangreiches, didaktisches Programm.
Das Kunstmuseum Solingen gestaltet die Wechselausstellungen für vier Monate und betreibt den Museums-Shop, organisiert ganzjährig die Kunstpädagogik für Kinder und sorgt damit für einen niederschwelligen Zugang, der Familien und junge Besucherinnen und Besucher gezielt anspricht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konzertreihe „Junge Pianisten“, die im Meistermann-Saal stattfindet – mitten in der Dauerausstellung des Zentrums für verfolgte Künste.
Auf diese Weise verbindet das Haus an der Wuppertaler Straße 160 bildende Kunst, Literatur, Vermittlung und Musik zu einem lebendigen, ganzjährigen Programm.


