„Ottla - Franz Kafkas Lieblingsschwester“
Abendvorstellung mit Publikumsgespräch

Das Stück erzählt über Ottla Davids Leben in Prag mit ihrer Familie und die Deportation nach Therensienstadt. Alle drei Schwestern von Franz Kafka sind in der Shoa ermordet worden. Ottla betreut Kinder in einem Waisenhaus im Ghetto. Aufbewahrte Briefe an ihre beiden Töchter in Prag sind die unmittelbaren Zeitzeugnisse: Die Ereignisse spitzen sich zu. Ein Lagerarzt versucht sie zu retten. Später berichtet er Vera, Ottlas Tochter, seine Erlebnisse im Theresienstadt, die er gemeinsam mit ihrer Mutter durcherlebte. Für Ottla war die geistige Verbindung zu ihrem Bruder auch in dieser Zeit allgegenwärtig, das Stück drückt das durch Kafkas Zitate aus.
Das Theaterstück nach dem Hörspiel von Petr Balajka. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Publikumsgespräch mit den Theatermacher:innen.
Der Eintritt ist frei. Spenden Sie gerne, was Ihnen der Abend wert ist.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Max-Leven-Zentrum Solingen e.V., mit dem Freundeskreis Solingen / Ness Ziona e.V. und den Naturfreunden Ortsgruppe Solingen-Wald/Ohligs statt.


















Pressespiegel
Aktuelles

Wechselausstellung
:
„Sperren Sie endlich ihren Kopf auf!“
Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen
Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt, wie Dada antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik übte, geltende Werte sowie politische und soziale Zustände und Dynamiken hinterfragte.

Führung
:
Kuratorinnenführung zu „Karl Kunz. Fantastische Körper“
Mit Dr. Katharina Günther
Am 11. Januar 2026 um 15 Uhr führt die Kuratorin des Zentrums für verfolgte Künste, Dr. Katharina Günther, durch die Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“.

Führung
:
Öffentliche Sonntagsführung zu „Karl Kunz. Fantastische Körper“
Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers
Am Sonntag um 13 Uhr haben Sie Gelegenheit mit unserem Kunstvermittler die Ausstellung „Karl Kunz. Fantastische Körper“ im Zentrum für verfolgte Künste kennenzulernen.

