„Ottla - Franz Kafkas Lieblingsschwester“
Schulvorführung mit Publikumsgespräch

Hinweis: es sind nur noch wenige Restplätze für eine kleinere Gruppe frei!
Das Stück erzählt über Ottla Davids Leben in Prag mit ihrer Familie und die Deportation nach Therensienstadt. Alle drei Schwestern von Franz Kafka sind in der Shoa ermordet worden. Ottla betreut Kinder in einem Waisenhaus im Ghetto. Aufbewahrte Briefe an ihre beiden Töchter in Prag sind die unmittelbaren Zeitzeugnisse: Die Ereignisse spitzen sich zu. Ein Lagerarzt versucht sie zu retten. Später berichtet er Vera, Ottlas Tochter, seine Erlebnisse im Theresienstadt, die er gemeinsam mit ihrer Mutter durcherlebte. Für Ottla war die geistige Verbindung zu ihrem Bruder auch in dieser Zeit allgegenwärtig, das Stück drückt das durch Kafkas Zitate aus.
Das Theaterstück nach dem Hörspiel von Petr Balajka eignet sich für Schüler:innen, die das Thema Nationalsozialismus im Unterricht behandelt haben. Zur Vorbereitung ist ein etwa 30minütiges Zoom mit der Theaterleiterin und Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi möglich.
Themenschwerpunkte für die folgenden Fächer: Geschichte, Deutsch, Religion, Sozialwissenschaft, Ethik, Politik
Geeignet ab 9./10. Klasse, Gymnasium, Gesamtschule, Berufsfachschulen, Abendgymnasium, u.ä.
Beim anschließenden Publikumsgespräch haben die Schüler*innen Gelegenheit, aufkommende Fragen im gemeinsamen Austausch zu klären.
Der Eintritt ist frei. Die Vorführung wird vom Büro der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur, Sylvia Löhrmann, gefördert.












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